1980 geboren, bin ich in Nordrheinwestfalen aufgewachsen, zur Schule gegangen und hab nach dem Abitur eine Ausbildung zur Industriekauffrau gemacht. Im direkten Anschluss daran folgte eine zweite Ausbildung zur Physiotherapeutin.

Danach habe ich das Jahr 2007 zum größten Teil in der Nähe von Würzburg gewohnt und in einer Physiotherapiepraxis gearbeitet. Bevor ich zurück nach NRW gegangen bin, habe ich mich zur Personaltrainerin in Berlin weitergebildet und auch diese Ausbildung erfolgreich bei der Payom-Agentur abgeschlossen.

Aktuell wohne und arbeite ich in einer Praxis für Physiotherapie in Lüdenscheid. 


Im Alter von 10 Jahren habe ich mit Tae-Kwon-do-Training begonnen. Wenn die ersten Wettkampferfahrungen auch nicht erfolgreich waren, ist mein Interesse immer mehr für den Kampfsport gewachsen.

Mit der Entwicklung meines Trainers hin zum modernen wettkampfspezifischen Kickboxtraining intensivierte sich auch mein Trainingsprogramm zunehmend. Die ersten nationalen Erfolge waren die Motivation, auch international zu den Besten zu gehören.

Der Ehrgeiz kam mit der ersten internationalen Goldmedallie bei den Europameisterschaften 2002. Bis zu meinem offiziellen Ausstieg aus dem Wettkampfgeschehen war ich im Vollkontakt-Kickboxen ungeschlagen und bin heute fünffache Weltmeisterin im Voll- und Leichtkontakt-Kickboxen im Verband der WKA.

Aufgrund der Vorbereitungen für das Staatsexamen 2006 habe ich 2005 in Kanada/USA mit den letzten zwei Weltmeistertiteln meine sportliche Wettkampflaufbahn beendet.

Unseren Verein unterstütze ich auch heute noch bei organisatorischen Angelegenheiten, der Betreuung aktiver Sportler bei Wettkämpfen und vereinsinternen Veranstaltungen.

Im Frühjahr 2009 bin ich auf Umwegen zum Radsport gekommen – meine neue Begeisterung lebe ich jetzt regelmäßig beim Spinning und verschiedenen ‚Jedermann-Radrennen’ aus.

Für meine Kickbox-Workshops ziehe ich aber natürlich immer wieder gerne meine Boxhandschuhe an!


Meine sportliche Laufbahn wurde begleitet von meinem Typ I Diabetes, der sich im Alter von fast zwei Jahren manifestiert hat. Durch den verantwortlichen Umgang mit der Krankheit, intensive Kontrollen und optimale ‘Vorarbeit‘ im Kindes- und Jugendalter durch meine Eltern war meine sportliche Leistungsfähigkeit zu realisieren. 

Ich konnte über die Jahre von der zunehmenden Flexibilität bezüglich der Diabetesbehandlung und -einstellung im Laufe der Jahre profitieren. Dabei kam mir besonders die Weiterentwicklung der Insulintherapien zu Gute.

Seit April 2006 trage ich eine Insulinpumpe und konnte meine Blutzuckerwerte noch weiter optimieren wobei mich vor allem die Flexibilität der Pumpentherapie begeistert.

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Anja Renfordt
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